Akupunktur gegen Allergien

Akupunktur hilft bei vielen Allergien

Akupunktur gegen Allergien

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Unter dem Begriff Allergie verbergen sich eine große Anzahl unterschiedlicher Symptome und Beschwerden, die im wesentlichen alle auf dem gleichen Prinzip beruhen.

Sie stellen eine Abwehrreaktion des Körpers bzw. seines Immunsystems dar auf eigentlich harmlose Umweltstoffe. Diese können zum Beispiel aus Pollen von Gräsern oder Blüten bestehen aber auch Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel und Duftstoffe darstellen.

In vielen Fällen hilft Akupunktur als Alternative, die komplett ohne Nebenwirkungen ist, zur Schulmedizin.

Eine Allergie ist genau definiert

Grundsätzlich kann man festhalten, dass eine Allergie immer eine Überreaktion auf körperfremde Substanzen darstellt. Dabei kommt es zu meist sehr unangenehmen Folgen wie Niesen, Hautrötungen oder sogar Entzündungen, aber auch bronchialem Asthma und manchmal sogar zu einem anaphylaktischem Schock, der lebensbedrohend sein kann.

Die Zahl der Betroffenen hierzulande ist vergleichsweise hoch und spricht von 27 Prozent der Männer bzw. sogar 39 Prozent der Frauen, die unter Allergien leiden. Betroffenen bleibt die Option, sich entweder mit den Einschränkungen, sofern sie nicht gesundheitliche Auswirkungen haben, abzufinden oder aber eine Therapie zu machen. Als alternative Heilmethode, die durchaus erfolgversprechend im Kampf gegen Heuschnupfen und Co ist, hat sich die Akupunktur längst bewährt.

Lungenenergie ist bei einer Allergie gestört

Leidet jemand unter Asthma infolge einer Allergie, so ist laut Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin die sogenannte Wind-Hitze bzw. Wind-Kälte dafür verantwortlich. Diese beiden lösen Jucken, Niesen sowie weitere allergische Reaktionen aus. Im wesentlichen geht es dabei um eine gestörte Energie der Lunge. Hier kann sich eine Nadelstichsimulation äußerst positiv auswirken, vor allem wenn der Betreffende unter einer Pollenallergie leidet. Denn werden hier die entsprechenden Akupunkturpunkte genadelt, kommt es zu einer Harmonisierung der körpereigenen Abwehr und Stärkung der Immunkräfte. Letztendlich wird Heuschnupfen damit deutlich gelindert bzw. bronchiales Asthma meist sogar komplett geheilt.

Vor allem geschwächte Personen, aber auch Kinder sprechen auf die Akupunkturbehandlung gegen Allergien hervorragend an. Dies aufgrund der Tatsache, dass diese Therapie keinerlei Nebenwirkungen hat und im Fall einer Akupunktur mittels Laser oder sehr feiner Nadeln noch dazu komplett ohne Schmerzen durchgeführt. Der Therapiebeginn erfolgt am besten noch vor der Pollensaison, denn dann können Beschwerden wie Asthma oder Schnupfen gar nicht erst auftreten. Sind bereits die ersten Symptome spürbar, lässt sich trotzdem mittels Akupunktur noch Linderung erzielen. Hauptsächlich aber kann so verhindert werden, dass die Symptome chronisch werden.

Akupunktur hilft bei Allergien unterschiedlicher Ursachen

Auch wenn in erster Linie Allergiebeschwerden in Zusammenhang mit Pollen durch eine Akupunkturtherapie behandelt werden, ist eine solche auch bei einer Hausstauballergie äußerst wirksam. Zu unterscheiden ist grundsätzlich, ob die Nadelung als

Akuttherapie oder als
Prophylaxe

zum Einsatz kommt.

Während sie bei akutem Auftreten allergischer Reaktionen hauptsächlich dazu beiträgt, dass die Symptome wie verstopfte Nase oder Juckreiz und Tränenfluss rasch gelindert werden, geht es bei der Prophylaxe darum den Ausbruch einer saisonbedingten Krankheit zu vermeiden oder zu verzögern. Dazu kommt es allerdings darauf an, die Therapie auch tatsächlich zum richtigen Zeitpunkt, etwa gleich zu Jahresbeginn nach Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten oder Arzt vornehmen zu lassen.

Vorteile von Akupunktur bei Allergien liegen auf der Hand

Die Wirkungsweise von Akupunktur in Zusammenhang mit Allergien ist vielschichtig und vor allem sehr individuell. Meist wird sie in Kombination mit einer individuell abgestimmten Kräutertherapie angewandt. Klar ist, dass die Nadeltherapie eine beruhigende und regulierende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Damit wird die Überreaktion des Immunsystems, genauer gesagt der Abwehrmoleküle auf das Eindringen vermeintlicher Feinde entsprechend unterdrückt. Die Entzündungssysteme, die die Fremdkörper auslösen, werden so nachhaltig bekämpft. Gleichzeitig erfolgt eine ausgleichende und regulierende Funktion auf den gestörten Energiefluss im Körper.

Die Vorteile der alternativen Therapiemethode sind dabei einfach zu benennen. Denn die Wirkung bzw. Linderung der Symptome erfolgt sehr rasch, auf jeden Fall nachhaltig und sicher und ganz ohne Nebenwirkungen. Denn es werden auch die natürlichen Selbstheilungskräfte angeregt, womit letztendlich nicht nur eine spürbare Verbesserung der Krankheit erfolgt, sondern sogar eine komplette Heilung.

Manchmal ist ein erster Therapieerfolg bereits nach einer einzigen Sitzung festzustellen, wobei zur Verbesserung der nachhaltigen Wirkung in jedem Fall eine mehrwöchige Therapiebehandlung empfohlen wird.