Sonderformen

Sonderformen der Akupunktur

So angesehen mittlerweile die Akupunktur und ihre Heilungschancen auch ist, viele Menschen haben damit ein Problem, sich Nadeln in einige Körperteile oder sogar ins Gesicht stechen zu lassen. Vor allem schmerzempfindliche Personen haben dabei Angst. Nachfolgend finden Sie einige Sonderformen der Akupunktur aufgelistet, die eine wirksame und anerkannte Alternative zur Nadelung darstellen.

Akupressur

Die Akupressur gilt als Sonderform der Akupunktur, wobei hier keinerlei Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Es wird also komplett auf Nadeln verzichtet, die Druckausübung auf bestimmte Punkte am Körper erfolgt nur durch die Hände. Damit kann sie gefahrlos auch von Laien und sogar in Selbstbehandlung angewendet werden. Basierend darauf, dass bei der Akupressur, die auch als Akupunkturmassage bezeichnet wird, schmerzende Punkte einfach während einiger Sekunden mit den Fingerkuppen gedrückt werden, stellt sich schnell Entspannung und Schmerzerleichterung ein. Historisch gesehen wird die Akupressur als Vorreiter zur eigentlichen Akupunktur betrachtet.

Laserakupunktur

Funktioniert im wesentlichen wie die traditionelle Akupunktur, jedoch werden statt der Nadeln Softlaser verwendet. Diese Behandlung gilt als absolut schmerzfrei und auch komplett ohne Nebenwirkungen. Zur Anwendung kommt sie vor allem bei Migräne oder Allergien bzw. auch in der Orthopädie, dabei hauptsächlich nach Knie- oder Gelenksoperationen. Auch Blutergüsse und Prellungen lassen sich mittels Laserakupunktur gut behandeln.

Moxibustion

Bei dieser Sonderform der Akupunktur werden die Akupunkturpunkte bzw. einfach die Meridiane mit der Hitze eines abbrennenden Moxa-Kegels angeregt. Es kommen überhaupt keine Nadeln zum Einsatz, denn die heilende Wirkung basiert rein auf der Hitze, die durch den Verbrennungsprozess ausgelöst wird. Überlieferte Effekte sind vor allem eine desinfizierende und beruhigende Wirkung sowie eine Stärkung des Immunsystems.

Triggerpunktakupunktur

Die Triggerpunktakupunktur kommt zur Behandlung von Schmerzen mittels Akupunktur zum Einsatz. Die sogenannten Triggerpunkte sind dabei mit den klassischen Akupunkturpunkten durchaus übereinstimmend, wobei sie einen deutlich verkürzenden Effekt auf die betroffenen Muskeln und Sehnen haben.

Kraftverlust, Schmerzen oder aber Taubheit sind die Folge, aber auch erhebliche Schmerzen. Typisches Auftreten findet sich bei Rückenverspannungen und Nackenschmerzen, die sich mittels dieser Sonderform der Akupunktur gut behandeln lassen. Die Nadel ist dabei ebenso wie die Technik des Stechens mit besonderer Vorsicht anzuwenden, da ja besonders betroffenes Gebiet am Körper behandelt wird, das ohnehin schon Beschwerden verursacht.